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Sommerpause

BILD
Von Michael
18. August, 2020

Es scheint ruhig geworden um "Meine Nanny"? Aber das täuscht! Ja, wir waren in letzter Zeit wenig aktiv auf unserem Blog und dem Instagram Account. Woran mag das liegen? Auch uns hat nach dem Lockdown der Sommerwahn gepackt. Allerdings war unser Abtauchen weniger dem Sonnetanken gewidmet. Denn wir waren fleißig und haben hart an der Plattform und dem Prototypen der APP gebastelt. Im Herbst wollen wir online gehen und dafür geben wir derzeit all unsere Energie. Den leichten Weg der Kontaktaufnahme mit “Meine Nanny” zu professionellen Betreuer(innen) soll es sehr bald geben.

Covid-19

Auch uns hat die Coronazeit voll getroffen. Darum geht's in diesem Post.

Eingewöhnung

Nach ca. 4 Monaten verordnete gemeinsame Zeit mit dem großen Kind sollten die Kitas wieder öffnen und für uns als Familie ein Rückkehren in den Alltag ermöglichen. Aber Pustekuchen. Mein Großer hat sich natürlich gänzlich entwöhnt und konnte mit dem Konzept Kita und Papa geht arbeiten nichts mehr anfangen. In der Zwischenzeit hat er ja auch so große Fortschritte gemacht. Er ist jetzt großer Bruder. Übernimmt Verantwortung (zumindest fühle ich das so) gegenüber ihm und seiner Rolle in der Familie und er ist trocken. Klasse. „Doch warum soll ich dann morgens das Haus verlassen und in der Kita abhängen?“ Er plappert mir mittlerweile alles nach. Besonders meine flapsigen Sprüche. So war sein Spruch heute morgen. „Öch nö Papi, ich will nicht in die Kita, ich bin nicht so der Kita-Typ; bin mehr so der Zuhause-Typ.“ :)

Tagesaufteilung

Wir stecken ihn nicht in die Kita um unsere Ruhe zu haben. Nein tatsächlich bin ich überzeugt davon, dass Kleinkinder eine tolle soziale Entwicklung erfahren, wenn sie frühzeitig mit gleichaltrigen viel Zeit verbringen können. Somit ist es mir wichtig ihn wieder an unseren Tagesablauf heranzuführen. Derzeit teile ich meinen Tag in vormittags arbeiten, nachmittags Familie und abends geht’s auf der Couch weiter für “Meine Nanny”. So funktioniert es mittlerweile tatsächlich gut. Dennoch wünsche ich mir langfristig eine Rückkehr in eine durchgängige Arbeitszeit.

Zweite-Welle

Das macht mir Sorgen. Ich wünsche mir so sehr, dass wir diesen Virus loswerden, dass ich fast panische Angst vor dem habe, was schon längst passiert. Ja, auch wir hatten einen schönen Urlaub. Wir waren in Brandenburg. Wir waren schwimmen. Wir waren Eis essen. Wir haben uns immer und überall an die AHA-Regeln gehalten und konnten unsere Zeit dennoch genießen. Wir hatten eine schöne Zeit. So wie so viele andere auch. Jedoch sind viele Reiserückkehrer nicht nur weiter weg gewesen, sondern vor allem auch in Risikoländern in denen die Gefahr der Ansteckung nicht nur höher ist, sondern auch die AHA-Regeln oftmals nicht ganz so ernst genommen wurden. Und nun? Sind wir alle wieder hier. Zum Start des Schuljahres fahren wir unser öffentliches Leben quasi wieder auf 100% hoch und riskieren damit alles was wir uns monatelang hart erarbeitet haben. Das macht mir Sorge. Ich würde mich wirklich, freuen sollte Putin Glück haben und sein Impfstoff Wirkung zeigen. Aber mein Gefühl sagt mir, wir gehen gerade über los und ziehen 2.000 Euro ein in Form der Neuinfektionen. Wie wird es dann mit meinem Großen weitergehen? Wie erkläre ich ihm, dass er nun, wo er wieder gerne in die Kita geht plötzlich wieder zuhause bleiben darf oder muss? Wie lange wird es dauern und was passiert dann? Wenn wir „denken“ die Welle ist vorbei und alles kann wieder neu gestartet werden. Ich mag gar nicht darüber nachdenken.

Umso mehr finde ich es wichtig, dass wir unser Projekt fertig bekommen! Was kann “Meine Nanny” beitragen um Familien in dieser Zeit unter die Arme zu greifen? Welche Rolle werden wir als Onlineplattform einmal einnehmen? Ich bin mir sicher, die Alltagshilfe wird bedeutsamer und viele Eltern und Kinder würden heute schon gerne mit einer Nanny arbeiten, würde es uns, und damit den leichten Weg der Kontaktaufnahme zu professionellen Betreuer(innen) bereits geben.

Ich kann den Herbst kaum erwarten.

BILD
Von Michael
18. August, 2020

Hey, ich bin der "Mitch". So stelle ich mich gerne vor. Mein Name ist allerdings Michael. Den Spitznamen habe ich schon seit meiner Jugend und ich habe ihn damals gerne angenommen. Michael war in meiner Kindheit ein sehr verbreiteter Name. Jetzt darf ich feststellen, dass diese Namen wieder an Beliebtheit zunehmen. Das Gefällt mir sehr. Meine Jungs heissen Vincent und Oliver. Auch sehr klassisch und dennoch nicht alltäglich. Was kann ich noch zu mir sagen? Ich bin passionierter Programmierer und sehr gerne Vater!